Meßwerte gemittelt , Frankfurt/Oder 15232 , 100m üNN

27.05.2011       00:00 Uhr - 12:00 Uhr       0,106 µSv/h        12:00 Uhr - 24:00 Uhr    0,097 µSv/h

28.05.2011       00:00 Uhr - 12:00 Uhr       0,092 µSv/h        12:00 Uhr - 24:00 Uhr    0,087 µSv/h

29.05.2011       00:00 Uhr - 12:00 Uhr       0,100 µSv/h        12:00 Uhr - 24:00 Uhr    0,100 µSv/h

30.05.2011       00:00 Uhr - 12:00 Uhr       0,081 µSv/h        12:00 Uhr - 24:00 Uhr    0,089 µSv/h

31.05.2011       00:00 Uhr - 12:00 Uhr       0,095 µSv/h

 

 

28.08.2010

Nun mal zu einem etwas anderen Projekt. Das Für und Wieder ob und wozu man einen Geigerzähler braucht lasse ich mal außen vor. Als Messröhre dient mir in diesem Projekt eine russische SBM20 die haupsächlich für militärische Zwecke genutzt wurde. Das russische Datenblatt führt 100 bis 400 Volt, das deutsche 350 bis 475 Volt als Versorgungsspannung an. Im Test funktionierte die Röhre ab 120 Volt. Ich selbst betreibe sie bei einer Anodenspannung von 300 Volt. Dabei habe ich mehrere Versionen der Spannungserzeugung ausprobiert. Am schlechtesten schnitt die mit einem umgedrehten Netztrafo ab. Der Stromverbrauch ist für Bateriebetrieb zu hoch, da die eigentliche Sekundärseite zu niederohmig ist. Am besten ist Rechteckgenerator mit selbstgewickeltem Trafo oder eine Spannungserzeugung aus einem alten Blitzgrät. Bei denen aber Eingangsmasse minus,  gleichzeitig Hochspannungs-Plus ist. Ist aber mit entsprechenden Kondensatoren zur galvanischen trennung in den Griff zu bekommen. Um den Stromverbrauch möglichst gering zu halten, habe ich in C-MOS-Technik gebaut. Und um klein zu bleiben bis auf den PIC in SMD Technik. Also, nach dem Schaltplantüfteln die Leiterplatte.

    Der Counter ist mit einem PIC16F88 aufgebaut. Die Timer  sind 556iger Doppeltimer. Der Messzyklus beträgt eine Minute. Obwohl ich den Timer genau berechnet habe, kommen ja noch die Toleranzen der Wiederstände und Kondensatoren zum tragen. So beträgt der tatsachliche Messzyklus 1 Minute und  1,2 Sekunden   . Während dieser Zeit werden die vom Zählrohr kommenden Impulse gezählt und die LED-Anzeige bleibt zur Batterie-Ersparnis dunkel. Nach abschluss der Zählung werden weitere Impulse ignoriert. Es ertönt ein kurzer Piepton und die LED-Anzeige zeigt den gezählten Wert für fünf Sekunden an um dann erneut zu erlöschen und den nächsten Zählvorgang zu starten. Der Counter ist auf einen beliebigen Wert von 0000 bis 9999 programmierbar. Wird der voreingestellte Wert erreicht, ertönt ein 10 Sekunden langer Piepton zur Warnung. Gleichzeitig werden die Impulse auch noch akustisch als knacken Signalisiert. Die gesamte Schaltung arbeitet mit 5 Volt, wäre also aus 3*R6 betriebsfähig. Ich benutze allerdings 8*R6 mit einem 5 Volt-Spannungsregler, so ist längerer Betrieb möglich.

Hier der fliegende Testaufbau auf dem Basteltisch. Ein Doppeltimer erzeugt die Zeitkonstanten für die 1 Minute Messzeit und die 5 Sekunden LED-Anzeige. Der andere für den 1 Sekunden-Signalton für die Anzeige aktivierung und für den 10 Sekunden Warnton. Ein Schmitt-Trigger erzeugt die Knackgeräusche für die Impulse. Der 4066 erledigt die erforderlichen Schaltvorgänge. 

 

29.08.2010

Nach einigem herumprobieren habe ich mich doch für die Spannungserzeugung aus einem alten Blitzlichtgerät entschieden. In meinen "gesammelten Werken" fand sich noch eins das mit 3 R6 Batterien btrieben wird. Also ideal für die 5 Volt speisung. Der Blitzelko wird nach dem entladen augelötet und durch einen 1 µF Kondensator gleicher oder höherer Spannung ersetzt (bei mir 380 Volt). Hier die Schaltung des Gerätes.    Der 100 Pikofarad Kondensator vom Zählrohr muss ausreichende Spannungsfestigkeit besitzen. Ich habe 100 pF 1 KV eigesetzt. Die ganze Sache passt,dank der Blitzlicht-Spannungserzeugung, auch locker in ein kleines Europlatinengehäuse 40x100x160 . Das Zählrohr ist über ein Kabel abgesetzt und in einem dünnwandigen Plastikrohr untergebracht. Für die Batterien habe ich 2 Stück 4 -rer R6 Halterungen Rücken an Rücken zusammengeklebt und unterhalb der Platine im Gehäuse untergebracht. 

  So sieht dann das fertige Gerät aus. Links ist der Ein-Aus-Schalter daneben die Taster zum einstellen des Alarmierugswertes. Da ich einen guten Freund, der beim Amt für Strahlenschutz arbeitet habe, werde ich demnächst dort das Gerät überprüfen lassen. So das ich dann eine Tabelle habe, welche angezeigten Werte welcher Strahlungsintensität entsprechen. Der auf dem Bild angezeigte Wert entspricht der natürlich vorkommenden Strahlung. Der Durchschnittswert von 100 Messzyklen ist 21. Verpackt in ein dickes Bleirohr und unter Wasser getaucht (meine Meßsonde ist wasserdicht) kommt ein D-Wert von 4 zur Anzeige. Der Stromverbrauch ist im Messzyklus 32 mA und bei voller Anzeige 8888 und Signalton 75 mA.

31.08.2010

So heute war ich bei meinen Freund im Amt für Strahlenschutz. Dort hat er mir den Geigerzähler mit einer Meßstrahlenquelle kalibriert. Nun ist der Zähler unter berücksichtigung des Nullwertes von 0 bis hinauf zu 44,9 µSv /h genau. Eine entsprechend erstelltes Diagramm zeigte das der Messberich weitgehend linear ist. Zudem kann ich anhand der Tabelle alle anderen, auch über 44,9 µSv/h,  Messwerte entsprechend umrechnen. Obwohl man sich bei einer so hohen Strahlenbelastung dann das rechnen auch sparen kann ......                               

Also dann ... bei Fragen .... E-Mail ..... ansonsten - lass knacken .......             

                             Jörg